1900-1946
1946-1970
1971-1986
1987-1996
1996-2006
Seite 4
Vereinschronik FV
Obereichstätt
Entwicklung
DER JAHRE 1986 -1996
Jugendleiter Mödl beim Neubeginn der
Jugendarbeit in Obereichstätt im Jahr
1986.
Der erste Trainingstag.
Wir erinnern uns heute noch daran, welche Probleme durch das
lange Fehlen einer Jugendmannschaft auftraten. Gab es überhaupt noch Trikots,
mit denen man spielen konnte? 10 Spieler für eine Kleinfeldmannschaft waren
leicht zu finden. Aber wer von den Jugendlichen hatte überhaupt Fußballschuhe?
Haben alle Eltern ihr Einverständnis signalisiert?
Der Schriftführer musste Spielberichtsbögen anfordern, ein
Trainingstag musste in Einklang mit dem Schulbetrieb festgelegt werden,
Jugendspielbälle mussten beschafft werden. Hatte man auch an alles gedacht?
Nein, man musste zuerst einmal die Mannschaft beim Kreisspielleiter anmelden,
um am Rundenbetrieb teilnehmen zu können.
Als diese Hürden genommen waren, traf man sich zum ersten
Training. Wer hat schon mal Fußball gespielt? Natürlich jeder. Wer ist
Verteidiger, wer möchte im Sturm spielen? Ich, ich. Na klar, es musste zuerst
einmal eine Sichtung vorgenommen werden. Zwei Mannschaften wurden gewählt, ein
Spiel sollte mehr Klarheit bringen. Wenn auch der Ball nicht immer ausfindig
gemacht werden konnte, er war aber immer dort zu finden, wo sich alle acht
Feldspieler befanden. Die Geduld und das behutsame Einschreiten von Hannes
Mödl waren schon bewundernswert. Spätestens am Ende dieses ersten Trainings
war ihm klar, dass er sich eine Pfeife zulegen müsse, um sich einigermaßen
bemerkbar machen zu können.
Das erste Spiel
Ein Freundschaftsspiel wurde auf heimischen Boden vereinbart.
Der Gegner durfte nicht übermächtig sein, fliegender Wechsel war festgelegt.
Jugendleiter Mödl hatte für dieses Spiel zusätzliche Hilfskräfte in Form
aktiver Herrenspieler rund um das Spielfeld postiert. Er konnte ja nicht
überall gleichzeitig sein. Hinzu kamen nicht wenige Zuschauer, die alles
hautnah miterleben wollten.
Kaum war der Anpfiff erfolgt, stürzten sich alle Richtung
Spielmitte, um ja immer am Leder zu bleiben. Der Torwart konnte noch
rechtzeitig zurückgehalten werden, er musste doch schließlich Gegentore
verhindern. Von allen Seiten versuchten die Betreuer, auf die begeisterten
Spieler einzuwirken. Der Gegner konnte ob dieser Übermacht den Ball nur noch
ins Aus spielen. Einwurf. Gleich drei Spieler stritten sich um das Leder, dann
warf einer den Ball ins Spielfeld zurück. Der SR, der mit dieser Art des
Einwerfens wirklich nicht einverstanden sein konnte, pfiff ab und ließ noch
einmal einen Versuch zu. Es war zwar noch immer kein Einwurf, aber das Spiel
ging weiter.
Überhaupt hatte der überforderte SR alle Hände voll zu tun,
denn ein Pfiff allein wurde selten wahrgenommen. Wenige Minuten vor Schluss
lag man 8:0 hinten, da wurde auf Elfmeter für unsere Cracks entschieden. Jeder
wollte den Ball ins Tor befördern.
Da meldete sich energisch der schon etwas heisere Couch und
legte den Strafstoßschützen fest. Der richtete sich nach Profimanier den Ball
zurecht und wartete auf den Pfiff des SR. Sieben Mitspieler riefen ihm zu, in
welches Toreck er den Ball zu schießen hätte. Dann lief er an, Schuss! Der
Torwart, der mit einem Hammer gerechnet hatte flog ins linke Toreck, doch der
Ball erreichte gerade noch die andere Ecke und kullerte ins Netz. Sieg, Sieg
auf der ganzen Linie. Das erste Tor war geschafft.
Der Torschütze konnte mit dem Schlusspfiff eingefangen
werden. Die Spieler verabschiedeten sich mit dem Sportlergruß, die Zuschauer
applaudierten und spendeten Trost für die knappe Niederlage. Die anschließende
Spielanalyse des Trainers musste wegen Heiserkeit ausfallen.
Anbau der Vereinsgaststätte "Am Platz'l"
Der Zulauf in den achtziger Jahren, insbesondere durch den
Wiederbeginn der Jugendarbeit, bescherte dem Verein auch eine fast tägliche
Trainingsarbeit am Sportplatz. Spielersitzungen, Besprechungen und
Ausschusssitzungen sind hierfür eine beständige Routine.
So wurden auch konkrete Oberlegungen angestellt, den als
ursprüngliche Schutzhütte gedachten Aufenthaltsraum in eine Gastwirtschaft
umzuwandeln. Besonders für die wirtschaftliche Situation des Vereins war eine
zusätzliche Einnahme quelle unerlässlich, wenn der gesamte Spielbetrieb auf
Dauer aufrechterhalten werden sollte.
Konkrete Planungen waren notwendig, sollten die für eine
Gastwirtschaft notwendigen Forderungen des Landratsamtes erfüllt werden. Dies
führte schließlich zu einer großen Kraftanstrengung vieler Mitglieder. In der
ersten Planungsphase wurden die erforderlichen Toiletten entsprechend den
Vorgaben geschaffen. Die zweite Phase befasste sich mit dem Anbau eines
Kühlraumes und eines Personal-WC sowie einer Heizung für die kalte Jahreszeit.
Im Frühjahr 1992 waren alle Anbauten fertig gestellt.
Diese Maßnahmen konnten mit der großzügigen Unterstützung der
Marktgemeinde und der Brauerei Gutmann durchgeführt werden.
Nach der erforderlichen Beschulung übernahm unser
Sportkamerad Schillhuber mit seinem Stellvertreter Regnath die Führung der
Vereinsgaststätte auf ehrenamtlicher Basis.
Vizemeisterschaft 1989/90
Seit dem Aufstieg in die B-Klasse in
der Saison 1980/81 war das Erreichen der Vizemeisterschaft und somit die
Berechtigung zur Teilnahme an den Relegationsspielen in der Saison 1989/90
sportlich das herausragendste Ereignis.
Bis zum Ende der Saison 1989/1990 war
der 2. Tabellenplatz in der C-Klasse Jura Süd 2 zwischen dem SV Burgsalach/Indernbuch
und dem FV Obereichstätt hart umkämpft. Und so kam es nicht überraschend, dass
beide Teams zum Saisonende punktgleich auf dem 2. Tabellenplatz standen. Somit
musste ein Entscheidungsspiel um den Relegationsplatz auf neutralem Platz
stattfinden. Die Verantwortlichen entschieden sich für die Sportanlage der TSG
Solnhofen.
Dort fand dann auch vor großer Kulisse das Entscheidungsspiel
um die Vizemeisterschaft statt. Von Anfang an übernahm der FV Obereichstätt,
der von Spielertrainer Helmut Heindl hervorragend eingestellt war, die
Initiative. Nach einem gelungenen Angriff über die linke Seite war es dann
Robert Schneider, der das 1:0 Mitte der 1. Halbzeit erzielte. Trotz wütender
Gegenangriffe seitens des SV Burgsalach/Indernbuch konnte man den Vorsprung
mit in die Kabine nehmen. Hoch motiviert gingen die Akteure des FV
Obereichstätt in die 2. Spielhälfte. Es entwickelte sich ein
abwechslungsreiches Spiel, bei dem die Stürmer des SV Burgsalach/Indernbuch
gegen die sichere Abwehr des FV Obereichstätt ohne Chancen waren. Den
Angreifern des FV Obereichstätt eröffneten sich noch einige Chancen das Spiel
vorzeitig zu entscheiden, diese ließ man jedoch alle ungenutzt. Mit Geschick
und Cleverness wurde der Vorsprung über die Zeit gebracht. Die
Vizemeisterschaft war unter Dach und Fach.
Im erfolgreichen Spieljahr stand dem FV Obereichstätt
folgender Kader zur Verfügung : Wechsler Thomas, Dalgülge Recep, Wittmann
Hans, Waigl Karl, Bucki Herbert, Helmschmidt Rainer, Kammerbauer Markus,
Hirschbeck Manfred, Haunschild Werner, Daum Armin, Knopf Reinhard, Bittl
Reinhard, Schneider Robert, Templer Eduard, Rucker Ludwig, Heindl Helmut,
Hruschovsky Helmut.
Gebührend wurden die Spieler dann von den zahlreichen Fans in
der Vereinsgaststätte "Am Platzl' empfangen. Zur Begrüßung wurde den Akteuren
ein roter Teppich am Eingang zum Empfang ausgerollt und die Zuschauer standen
dazu Spalier.
Gemeinsam wurde dann noch recht ausgiebig bis spät in die
Nacht hinein gefeiert, und jedes Mal wenn das Spiel erneut angeschaut wurde -
Daum A. hatte dies auf Video aufgezeichnet - wurden die Aktionen der Spieler
euphorisch bejubelt.
Nicht so erfolgreich verlief das Aufstiegsspiel in die
B-Klasse Jura Süd gegen den SC Ettenstatt in Raitenbuch. Durch die Erkrankung
einiger Spieler war der FV Obereichstätt entscheidend geschwächt und so verlor
man recht deutlich mit 3:0 Toren.
Sportplatzneubau
Seit langem beschäftigte die Vereinsverantwortlichen die
Überlastung des alten Sportplatzes. Mit der Jugendarbeit war eine fast
tägliche Nutzung durch den Trainingsbetrieb gegeben. Bei schlechter Witterung
konnte häufig nur ein eingeschränkter Trainingsbetrieb durchgeführt werden.
Obendrein waren Verbandsspiele am Samstag bzw. Sonntag sehr oft gefährdet.
Zusammen mit der Gemeinde suchte man einen geeigneten Platz,
um diesen Missstand zu beseitigen. Die örtlichen Gegebenheiten ließen ein
zusammenhängendes Sportareal nicht zu. So wurde schließlich das heute neue
Sportgelände in Angriff genommen, das in seinen Ausmaßen einen großzügigen
Spielbetrieb zulässt.
In einer Kraftanstrengung vieler Mitglieder wurde zur
Staatsstraße ein Fangzaun errichtet, der 75 m lang und sieben Meter hoch ist.
Diese Ausmaße entsprachen den Vorgaben der Sportversicherung. Auf der
Altmühlseite konnte man den Zaun auf vier Meter Höhe begrenzen.
An einem sonnigen Sonntagvormittag wurde der neue Sportplatz
durch H.H. Pfarrer Söllner geweiht und durch Bürgermeister Liepold seiner
Bestimmung übergeben.
Sportheimneubau
Der Bau eines Sportheimes war ein langgehegter Wunsch des
Fußballvereins. Die unzureichenden Umkleidemöglichkeiten ließen dieses Problem
von Jahr zu Jahr zum täglichen Gesprächsstoff werden. Die Planungen hierfür
sind in einer Schrift festgehalten, die beim Richtfest eingemauert wurde. Im
folgenden wird sie für den Leser abgedruckt.
SPORTHEIMBAU
f ü r
Fußball- und Schützenverein Obereichstätt
Chronologie zur Entstehung des Sportheimes:
In den Jahren 1984 und 1985 wurden von
Seiten des Schützenvereins "Gut Heil Obereichstätt lose Gespräche mit dem 1.
Bürgermeister Karl Wagner über einen notwenigen Bau eines Schützenstandes
geführt. Der bisherige Schützenstand im Keller der Gastwirtschaft Kammerbauer
entsprach nicht mehr den Vorschriften des Bayer. Schützenverbandes.
Zur gleichen Zeit gab es beim Fußballverein Obereichstätt
Überlegungen zum Bau von Dusch- und Umkleideräumen, da der vorhandene Raum im
Ostflügel der ehemaligen "Hüttenschänke" zum Duschen zweier
Fußballmannschaften völlig unzureichend war.
Am 16. September 1987 stellten beide
Vereine einen gemeinsamen Antrag an die Marktgemeinde Dollnstein zum Neubau
eines Sportheimes für Fußball- und Schützenverein.
Im weiteren Verlauf der Planung wurde von den Vereinen ein
Kostenplan für ein Sportheim an der Altmühlbrücke erstellt und der
Marktgemeinde vorgelegt. Dieses Vorhaben wurde jedoch abgelehnt, da Bedenken
wegen einer weiteren (dritten) Gastwirtschaft in Obereichstätt geäußert
wurden.
Die Marktgemeinde ihrerseits schlug vor, in den bestehenden
Wirtschaftsgarten der "Hüttenschänke" das Vorhaben zu platzieren. Diese
Planung wurde allerdings wieder verworfen, da es zu einem Wertverlust der
Gastwirtschaft "Hüttenschänke" kommen könnte. Als weiteren Vorschlag der
Marktgemeinde sollten die Vereine die "Hüttenschänke" übernehmen, die zu
diesem Zeitpunkt wegen dringend notwendiger Reparaturen nicht mehr betrieben
werden konnte. Beide Vereine lehnten jedoch ab, weil die Unterhaltungskosten
wahrscheinlich nicht zu bestreiten gewesen wären.
Zwischendurch wurde der bestehende Kinderspielplatz am
Hüttenbach in Erwägung gezogen, aber von allen Beteiligten wieder verworfen.
Im Jahr 1990 favorisierte der neu
gewählte Bürgermeister Bauch ein Gelände mit Sportanlagen am Anwesen Schöpfel
im Bahnhofsbereich. Wegen abzusehender immens hoher Kosten sowie einer
untauglichen Geländeform wurde das Vorhaben aufgegeben.
Im Mai 1991 kam es wegen des
vorzeitigen Rücktritts des 1. Bürgermeisters Bauch zur Wahl von Konrad Liepold.
Unter seiner Leitung wurde das Gelände zwischen Allee und Unterer Dorfstraße
konkret als noch einzige Möglichkeit für den geplanten Bau vorgeschlagen. Alle
beteiligten Vereine und der Marktgemeinderat erklärten sich mit dem Vorschlag
einverstanden.
Der erste Planentwurf wurde im Dezember
1990 vorgelegt, der erste fertige Plan der Architektengruppe 4 Ingolstadt im
September 1991 im Marktgemeinderat eingebracht. Im Dezember 1993 war Baubeginn
zum Bau eines Sportheimes für den Fußball- und Schützenverein Obereichstätt.
Nach einer kurzfristigen Baueinstellung (bereits nach einer Woche Baubeginn)
wegen der Entnahme von Bodenproben wurde vom Landratsamt Eichstätt grünes
Licht zum Weiterbau gegeben.
Als Bauherr fungierte die Marktgemeinde Dollnstein. Die
Bauausführung wurde nach Ausschreibung der Fa. Hugo Rehm, Inh. Hugo Bittlmeyer,
als Generalunternehmer übertragen.
Voraussichtliche Kostenzusammenstellung:
Fa. Rehm
690.000,- DM
Eigenleistung Vereine ca. 150.000,- DM
Sonstige Kosten 285.000,-
DM
Geschätzte Baukosten insgesamt: 1. 125.000,- DM
Der Bau wurde im Frühjahr 1996 fertig
gestellt und eingeweiht. Zum Zeitpunkt der Baumaßnahme haben die beteiligten
Vereine folgenden Mitgliederbestand-.
Fußballverein e.V.: 252 Mitglieder
Schützenverein "Gut Heil": 110 Mitglieder
Fußballverein Obereichstätt e.V.
H e i n d l
1. Vorsitzender
Schützenverein "Gut Heil"
R e n n
1. Schützenmeister
Sportheimeinweihung
Am Samstag, 08.02.1996, war für den
Fußballverein ein großer Augenblick gekommen. Nach langer Arbeit und mit
vielen Arbeitsstunden der Mitglieder beider beteiligter Vereine konnte der
Neubau eingeweiht werden. Das Interesse seitens der Obereichstätter
Bevölkerung war anlässlich der Besichtigung des Heimes sowie der
anschließenden Festlichkeit enorm groß.
Die Ehrenmitgliedschaft im Verein
Der FV Obereichstätt hat es sich zum Ziel gesetzt, besonders
verdienten Mitgliedern die Ehrenmitgliedschaft zu verleihen.
Zum Kreis derer, die diese Ehrung
erhalten haben, darf sich seit dem Dezember 1995 auch unser Schirmherr,
Andreas Kraus, zählen. Ihm lag es besonders am Herzen, in schwierigen Jahren
den Verein aufrechtzuerhalten und sich gerade in diesen harten Zeiten als
Verantwortlicher in der Vereinsarbeit zur Verfügung zu stellen. So kann er
heute darauf zurückblicken, dass er insgesamt 26 Jahre lang im Vorstand, davon
18 Jahre als 1. Vorsitzender, dem Verein zur Verfügung stand. Diese Leistung
würdigte auch der Bayer. Fußballverband mit der höchsten Auszeichnung, die er
an seine Mitglieder zu vergeben hat, der Verbandsehrennadel in Gold.
Außerdem wurde bisher die Ehrenmitgliedschaft verliehen an:
Vielwerth Egid, Müller Karl, Stark Hans, Schöpfel Xaver sowie
dem viel zu früh verstorbenen Sportkameraden Schneider Wendelin.
Spielbetrieb der Seniorenmannschaften in den letzten vier
Jahren.
Das Abschneiden unserer Senioren ließ trotz der anfangs guten
Vorsätze zum jeweiligen Saisonbeginn immer etwas zu wünschen übrig. Klar war,
dass die immer dünner werdende Spielerdecke durch Abgang der älteren Spieler
das Spielniveau sinken ließ. So war das ganze Augenmerk darauf gerichtet, neue
Spieler zu gewinnen. Dass es gelang, den kompletten Spielbetrieb Jahr für Jahr
aufrechtzuerhalten, war dem Mitwirken unserer türkischen Spieler zu verdanken.
Andererseits wusste man auch, dass es noch ein paar Jahre dauern würde, bis
unsere Nachwuchsspieler aus der Jugend zur Verfügung stehen werden. Die
Berichte aus den Generalversammlungen zeigen dieses Problem auf.
Auszüge aus den Generalversammlungen
Saison 1992/93:
Am 16.07.1993 kamen die Mitglieder im Kammerbauersaal zur
Generalversammlung zusammen. 1. Vorsitzender H. Heindl gab bekannt, dass für
die neue Saison U. Richter als Trainer verpflichtet werden konnte. Zugleich
bedankte er sich bei dem ausscheidenden Spielertrainer H. Hruschovsky.
Spielleiter A. Daum berichtete, dass die 1. Mannschaft mit 19:37 Punkten und
46:66 Toren den 12. Tabellenplatz erreichte. Von den 46 geschossenen Toren
gingen jeweils 11 auf das Konto von H. Hruschovsky und L. Rucker. Der Rest
verteilte sich auf die Mannschaft. Das gesteckte Saisonziel, einen Platz in
der Tabellenmitte zu erreichen, konnte nicht realisiert werden. Ein
Hoffnungsschimmer sei die Neuverpflichtung von vier Spielern im kommenden
Jahr.
Saison 1993/94: Generalversammlung am
28.05.1994 im Platz'l.
Spielleiter A. Daum berichtete, dass man zum Saisonbeginn
gestärkt in die neue Runde ging. Ein paar Niederlagen gleich zu Beginn ließen
das Selbstvertrauen jedoch schnell sinken und die Moral der Mannschaft ging
zusehends zurück. Ausschlaggebend sei auch der mangelnde Trainingsbesuch
gewesen, der trotz der guten Arbeit des Trainers nicht zu verstehen war. So
sei die Abschlusstabelle im wesentlich identisch mit der vom Vorjahr.
Saison 1994/95: Generalversammlung am
08.07.1995 im Platz'l.
Für den verhinderten Spielleiter M. Kammerbauer gab X.
Kleinhans den Bericht für die 1. Mannschaft ab. Mit dem neuen Trainer H.
Frohberg starteten unsere Kicker anfangs sehr gut. Probleme innerhalb der
Mannschaft veranlassten jedoch den Trainer, in der Winterpause zurückzutreten.
Zum Rückrundenstart war die Mannschaft zuerst trainerlos, bis sich Hruschovsky
H. bereiterklärte, das Amt bis zum Saisonende zu übernehmen. Es setzte ein
Aufwärtstrend ein, der die Mannschaft noch den 9. Tabellenplatz erreichen
ließ.
Saison 1995/96: Generalversammlung am
30.03.1996 im Platz’l
Für diese Saison stand wiederum U. Richter als Trainer zur
Verfügung. Der neue Spielleiter M. Schmidt verlas den Bericht zur 1.
Mannschaft. Er vermerkte, dass bis dato wiederum nur der 12. Tabellenplatz
erreicht werden konnte. Ein Grund hierfür dürfte der geringe Trainingsbesuch
von durchschnittlich sechs Spielern sein. Die kurze Spielerdecke zwinge auch
häufig zu improvisieren.
1. Mannschaft: Hruschovsky H., Polak J , Zengerle K., Sapmaz
V., Taspinar A., Haunschild R., Pfaller R., Sen H., Kammerbauer M., Kögler M.,
Rucker Chr., Schmidt M., Haunschild W., Endrich W., Strobl F., Taspinar R.
Die Reserve
Blickt man auf die vergangenen 10 Jahre der zweiten
Mannschaft zurück, so ist festzustellen, dass in diesem Bereich Erfolg und
Misserfolg besonderen jährlichen Schwankungen ausgesetzt sind. Zunächst muss
man jedoch in den Vordergrund stellen, dass der FV Obereichstätt
ununterbrochen mit einer Reservemannschaft am Spielbetrieb teilnehmen konnte.
Die zuständigen Reserveleiter hatten es zwar meist schwer, Sonntag für Sonntag
11 Mann auf den Sportplatz zu bewegen, eine Spielabsage wegen Spielermangel
musste jedoch nur ganz selten erfolgen.
Auffallend ist, dass der Erfolg der
Reserve oft mit dem Misserfolg der 1. Mannschaft einhergeht. So belegte
beispielsweise die "Erste" im Meisterjahr der Reserve 1987/ 88 den letzten
Tabellenplatz.
Obwohl die Reserve im Verein nur ein "Stiefmütterchendasein"
genießt, trägt sie mehr und mehr zur Völkerverständigung bei. Dies wird
deutlich, wenn man den Anteil an ausländischen Mitspielern betrachtet. Während
vor 10 Jahren im gesamten Verein nur 3 Ausländer Mitglied waren, besteht die
Zweite derzeit aus 60 - 90 Prozent türkischen Staatsangehörigen.
Bekanntlich hängt der Erfolg einer Fußballmannschaft von
dessen Trainer ab. Bei der Obereichstätter Reserve konnte jedoch bisher kein
Trainer den enormen Rückgang des Trainingsbesuches der Reservespieler
verhindern. Denkt man an vergangene Jahre, als im Training noch Spiele "Erste
gegen Reserve" möglich waren, so kann man im Moment keinen Reservespieler bei
einer der zweimal wöchentlich stattfindenden Übungsstunden begrüßen. Derzeit
kann von der Reservemannschaft kein allzu großer Erfolg verbucht werden, was
allerdings vor allem darauf zurückzuführen ist, dass die Mannschaft an fast
keinem Sonntag mit der gleichen Aufstellung wie in der Vorwoche auflaufen
kann. Die jährlich eingesetzte Zahl von über 30 Spielern macht das deutlich.
Trotz aller Querelen in der vergangenen Zeit ist jedoch für
die Zukunft der Reserve eine steigende Tendenz zu verzeichnen.
2. Mannschaft: TW Schneider J., Haußner E., Jobst F., Di
Terlizzi A., Pfaller R., Kalafat 0.; Oysal N., Sen C" MazIum A., Oysal R.,
MazIum Y.; Sen A., Caliskan 0., Yüce E., Gürcan N.
Alte Herren
Die Widergründung der AH- Mannschaft
erfolgte im Jahr 1985. Unter Spielleiter Daum Bernd und Kätzelmeier Johann
wurden im Jahr durchschnittlich 20 Spiele organisiert, Ausflüge und
Kameradschaftsabende gestaltet. Ab der Saison 1994/ 95 hat sich die AH einer
Verjüngungskur unterzogen. Dabei wechselte auch die Spielleitung. Bernd Daum
gab sein Amt an Josef Weinast weiter. Ab der Spielsaison 1995/96 hat sich die
Zahl der Spiele wesentlich erhöht (ca. 30 Spiele).
Daneben war die erfolgreiche Teilnahme an einigen Pokal- und
Hallenturnieren ein schöner Nebeneffekt.
Im Einzelnen:
1985 erreichte man beim AH- Turnier der DJK Eichstätt den 3.
Platz.
1986 beim eigenen 40-jährigen Vereinsjubiläum erzielten unsere
Oldies den 1. Platz.
1989 war die Teilnahme beim Pfingstturnier des VfB Mörnsheim
(unter sechs Mannschaften) wieder mit dem 1. Platz gekrönt.
1995 erreichte man beim Hallenturnier der
TSV Ingolstadt Nord den 10, Platz. 1996 wiederum Teilnahme am Hallenturnier
beim TSV Ingolstadt Nord. Unter zehn Mannschaften belegte man den
hervorragenden 5. Platz.
Im Jahr 1989 wurde nach langer Zeit
endlich wieder eine Ausflugsfahrt nach Mölten in Südtirol durchgeführt. Dieser
Ausflug, der von Mödl Hannes bestens organisiert war, fand bei allen
Teilnehmern großen Anklang.
Bereits ein Jahr später unternahm man deshalb eine mehrtägige
Fahrt nach Kals am Großglockner. Es sollte der erlebnisreichste Ausflug bisher
gewesen sein. Beste Wetterbedingungen und hervorragende Stimmung unter allen
Teilnehmern sorgten für abwechslungsreiche Tage. Die Wanderung von der
Glorerhütte zur Lucknerhütte und Lucknerhaus ist heute noch immer eine
Erinnerung wert.
Um die gesellschaftlichen Ereignisse hat sich Heinz Walter im
besonderen durch sein Grillfest anlässlich seines 50-jährigen Geburtstages und
durch sein jährliches Radifest im Altmühlgarten besonders verdient gemacht.
Frauensport findet immer mehr Zuspruch.
Angefangen hat es im Jahr 1974. Einige
Obereichstätter Frauen trafen sich einmal in der Woche auf dem Schulhof zum
Volleyballspiel. Das Spielfeld war steinig und uneben. Doch trotz
aufgeschlagener Knie und lädierter Ellenbogen hatten die Sportlerinnen viel
Spaß. Sogar das Netz war selbst geknüpft. Von 1978 - 1983 trafen sich die
Frauen dann einmal in der Woche in der Turnhalle in Dollnstein. Danach löste
sich die Gruppe leider auf.
Ein Jahr später, 1984 suchten einige
Frauen nach neuen Möglichkeiten und Ideen, um den Sport wieder interessanter
werden zu lassen. Nach dem Motto "Sport treiben, fit bleiben" wurde eine
Damengymnastikgruppe gegründet, die von Köhler Walli geleitet wurde. Ihre
Kenntnisse hat Sie in der Ausbildung zum Übungsleiterin erworben. Die
Gymnastik kam gut an. Dies zeigte die steigende Zahl der Mitglieder. Bis zum
Sommer 1995 wurde in der Turnhalle in Dollnstein gesportelt. Bei schönem
Wetter wurden Radtouren und Wanderungen unternommen.
Viel Spaß bereiteten auch die lustigen Einlagen beim
Faschingsball der Vereine. Nun hat Obereichstätt sein eigenes Sportheim. Mit
Sieglinde Bittl und Anneliese Meier sind zwei neue Übungsleiterinnen
dazugekommen. Im neuen Gymnastikraum wird nun von drei Übungsleiterinnen Sport
für jeden angeboten, wozu alle Frauen jeden Alters eingeladen sind.
Damengymnastik: Bösl M., Koderer A., Rauch L., Salzner M.,
Linz E., Hermannsdörfer L., Baier P., Hruschovsky R., Wechsler H., Bittl I.,
Helmschmidt L., Schneider H., Mödl A., Kammerbauer H., Köhler W., Betz J.,
Schneider B.; Berlinghof I., Daruka J., Frohberg B., Müllers D., Meier A.,
Bittl S., Rußer I.
1996 Umbau Vereinsgaststätte "Am Platzl'
ein Volltreffer für den FV Obereichstätt !
Solche oder ähnliche Worte hört man oft von Gastmannschaften,
die ihre Visitenkarte in Obereichstätt abgeben und dabei das schmucke, kleine
Vereinslokal am alten Sportplatz aufsuchen. Aber auch bei den Ortsbewohnern
findet die Sportgaststätte zwischenzeitlich eine breite Akzeptanz.
Für die Fußballer und für viele Vereinsmitglieder ist es das
Lokal aber überhaupt. Doch bis dahin war ein weiter Weg. So mussten erhebliche
Baumaßnahmen durchgeführt werden, bis das Landratsamt Eichstätt dem
Fußballverein Obereichstätt die Konzession zum Betreiben einer Gaststätte
erteilte.
Heute ist das Vereinslokal Mittelpunkt vieler geselliger und
kameradschaftlicher Veranstaltungen. Feste Größen" im Kalenderjahr sind dabei
der Kappenabend, das Sommernachtsfest und die Hauskirchweih. Sogar
Brettelatmosphäre kam schon auf, als eine kleine Theatergruppe etliche Einakter
vor voller Kulisse zum Besten gab.
Wie wichtig die Sportgaststätte für den Verein sein kann,
zeigt sich vor allem auch in der Betreuung und Bewirtung seiner
Jugendmannschaften. Kann doch die Vorstandschaft bei der Preisgestaltung der
Getränke voll auf die Belange und Geldnöte der jungen Sportfreunde Einfluss
nehmen. Bei den Kartenspielern ist das Vereinslokal längst ein Geheimtipp,
denn ein "Schafkopf' geht immer!
Die Gaststätte wird von Mitgliedern ehrenamtlich und
unentgeltlich bewirtschaftet. Zum Ausschank kommen, neben antialkoholischen
Getränken, die gepflegten Biere der Brauerei Gutmann, sowie heimische
Schoppenweine. Der FV Obereichstätt bedankt sich für Ihren Besuch!
Der Start in die "Zweiten Fünfziger`
Durch die Entwicklung der zurückliegenden Jahre, besonders
nach de 40-Jahrfeier, die Neuanlage des zweiten Sportplatzes, den Ausbau de
Sportgaststätte "Am Platzl' und den damit verbundenen gemeinsamen
Unternehmungen, und zuletzt durch den Neubau unseres Sportheims gemeinsam mit
dem Schützenverein "Gut Heil" Obereichstätt, hat unser Verein einen Aufschwung
genommen, der für die Zukunft hoffen lässt.
Besonders erfreulich ist dabei, dass durch die Vereinsarbeit
der letzten Jahre ein zunehmendes Interesse von Schülern und Jugendlichen am
Fußballsport und am Vereinsgeschehen erreicht werden konnte. Hängt doch die
Zukunft unseres Vereins (und nicht nur die) gerade von den Schülern und
Jugendlichen ab.
Mit derzeit ca. 300 Mitgliedern erreichte unser Verein damit
die höchste Mitgliederzahl seit seinem Bestehen.
Hält man nun zum 50-jährigen Jubiläum des Fußballvereins
Obereichstätt bewusst Rückschau, wird jeder für sich feststellen können, dass
die Vereinsgeschichte nur eine Seite der Medaille ist. Mit der anderen Seite
untrennbar verbunden ist immer ein Teil einer ganz persönlichen
Lebensgeschichte. Jedes Vereinsmitglied brachte sich mit ein und trug in all
den Jahren mehr oder weniger, je nach Engagement, seinen Teil dazu bei. Nur
wenn jedes Mitglied auch zukünftig bereit ist, nach seinen Möglichkeiten
mitzuwirken, kann der Verein weiter gedeihen. In der heutigen, hektischen Zeit
ist Gemeinschaft wichtiger denn je. Der Auftrag für die Zukunft könnte also
darin gesehen werden, diese Gemeinschaft zu pflegen und zu erhalten. In
unserem schönen Sportheim, in der Sportgaststätte "Am Platzl' und auf unseren
Sportanlagen, ist die Möglichkeit gegeben, sich bei Geselligkeit und Sport zu
begegnen. Dazu laden wir Euch alle, auch im "Zweiten Fünfziger, ganz herzlich
ein.
Grußwort des Schirmherrn
Der Fußballverein Obereichstätt kann in diesem Jahr auf
fünfzig Jahre Vereinsgeschichte zurückblicken. Manch einer denkt jetzt
vielleicht, was sind schon fünfzig Jahre. Fünfzig Jahre sind zunächst einmal
rein rechnerisch gesehen ein halbes Jahrhundert, vor nicht allzu langer Zeit
war dies sogar ein ganzes Menschenleben. Ich vertrete deshalb die Auffassung,
dass das fünfzigjährige Gründungsjubiläum des Fußballvereins Obereichstätt
nicht nur als ein besonderes Datum betrachtet werden darf, sondern vor allen
Dingen im Hinblick auf die langjährige Vereinsarbeit der zahlreichen aktiven
und passiven Sportler gewürdigt werden muss.
1946 ist im weitesten Sinn ein ähnliches Jahr wie 1996.
Standen die Menschen damals, ein Jahr nach Kriegsende vor der
großen Frage, wie die Zukunft wohl aussehen mag, nachdem ganz Deutschland in
Schutt und Asche lag, so stehen sie jetzt vor der Frage: Was bringt uns
Europa?, das neue Jahrtausend? Damals wie heute waren und sind wir alle
gefordert, in anderen Dimensionen denken zu lernen, sich mit anderen Techniken
auseinanderzusetzen und wieder einmal ein neues Weltbild zu akzeptieren. Aber
gerade in solchen Zeiten ist es wichtig, dass der Mensch die Gemeinschaft mit
anderen pflegt und von dem durch Egoismus und Hektik geprägten Alltag Abstand
finden kann. Was bietet sich da denn mehr an, als ein Sportverein, der neben
der Möglichkeit des geselligen Beisammenseins mit Gleichgesinnten auch noch
eine Sportart anbietet, bei der nicht nur Fitness, sondern auch Fairness und
Gemeinschaftsgeist gefragt sind ?
Diese Gemeinsamkeiten, sowie ein unermüdliches Wirken der
verschiedenen Mitglieder haben bewirkt, dass der FV Obereichstätt nicht in
seinen Kinderschuhen stecken blieb, sondern sich über fünfzig Jahre hinweg
weiterentwickelt hat. Dies war nicht immer einfach, da sich immer wieder
Situationen ergaben, die sowohl Einfallsreichtum als auch
Durchsetzungsvermögen der Verantwortlichen erforderten, um Probleme, wie
mangelndes Interesse am Sport oder zu geringen Zulauf, zu bewältigen. Aber
trotz allem konnten sportliche Erfolge verzeichnet werden. Doch auch Erfolge,
die für gewöhnlich nicht an die Öffentlichkeit gelangen, wie Zusammenhalt und
Gemeinschaftssinn, haben sich im Laufe der Zeit entwickelt. Denn ohne diese
wäre es nicht möglich gewesen, so lange die Vereinslandschaft eines Ortes
mitzuprägen und auch die äußeren Rahmenbedingungen wie z.B. die Anlage eines
neuen Fußballplatzes oder den Neubau eines Vereinsheims zu bewerkstelligen.
Ich danke allen, die im Laufe der Jahrzehnte dazu beigetragen
haben, dass der FV Obereichstätt weiter besteht, selbst in schwierigen
Situationen nicht den Mut verloren haben und immer für die Interessen des
Vereins eingetreten sind, damit dieser wachsen und gedeihen konnte.
Für die Festlichkeiten anlässlich des 50-jährigen
Gründungsjubiläums in diesem Jahr wünsche ich dem FV Obereichstätt einen
reibungslosen Ablauf und hoffe, dass die geplanten sportlichen Aktivitäten,
die auch diesmal einen Großteil des Festprogramms ausmachen, in einer stets
fairen und sportlichen Atmosphäre ablaufen.
Andreas Kraus
Schirmherr
Grußwort des 1. Vorsitzenden
50 Jahre Fußballverein Obereichstätt sind 50 Jahre mit Höhen
und Tiefen. In dieser Zeit haben es engagierte Mitglieder immer wieder
geschafft, Tiefen zu überwinden und auch sportliche Erfolge zu erzielen. Wir
feiern jetzt gemeinsam das 50-jährige Bestehen des FV Obereichstätt, dabei
denken wir in erster Linie an diese engagierten Mitglieder und danken Ihnen
dafür, dass Sie den FV Obereichstätt bis heute mitgetragen und mitgeformt
haben.
In einer Ortschaft mit rund 700 Einwohnern werden große
sportliche Erfolge immer die Ausnahme sein. Der Glücksfall, dass ein Jahrgang
so viele gute Fußballspieler hervorbringt, um an die Spitze der A-Klasse zu
kommen, wird nicht alle Tage eintreten. Aber ein Sportverein in einer
Ortschaft unserer Größe muss neben den sportlichen Erfolgen noch weitere Ziele
haben. Die Arbeit mit der Jugend und die Pflege des Gemeinschaftsgedankens
sind gleichwertige Aufgaben. Gerade auf diesen beiden Gebieten kann auch ein
kleiner Sportverein dauerhafte Erfolge erzielen. Angefangen bei den
Jugendleitern über die Verantwortlichen im Verein bis zu jenen, die
Arbeitsstunden beim Sportheimneubau geleistet haben, ist von den Mitgliedern
des FV Obereichstätt für den Verein und für Obereichstätt viel getan worden.
Bleiben die Pflege der Gemeinschaft mit dem Schwerpunkt
Jugendarbeit dauerhafte Leitziele des FV Obereichstätt, werden sich auch
größere sportliche Erfolge wieder einstellen und der Verein wird sich auch in
Zukunft positiv weiterentwickeln.
Für das bevorstehende Fest wünsche ich allen Teilnehmern
Glück und Erfolg bei den sportlichen Veranstaltungen und viel Spaß bei den
Festlichkeiten.
Xaver Kleinhans
1. Vorstand des FV Obereichstätt
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